Über mich

Wer bin ich?

Hallo, ich bin Simeon Wetzel, 1986 im Vogtland geboren und jetzt schon eine Weile in Dreden wohnhaft. Ich bin Multimedialer Künstler und Gestalter, aber auch praktischer Unterstützer von missionarischen und kirchlichen Vereinen oder Aktionen. Ich versuche Job und Dienst zu verbinden (mehr erfahren). Ich engagiere mich bei den Jesusfreaks sowohl in Dresden als auch Landesweit. Selbstständig arbeite ich an zwei Projekten, die die Bibel erklären sollen: JesusComic und BibelCartoon. Für Missionswerke, wie Steiger oder EMO-Wiesbaden konnte ich in den letzen Jahren häufig herumreisen und diese durch meien Videoarbeit oder ganz praktisch unterstützen. Diese Reisen haben mich bissher nach Ägypten, in die Türkei, in die Ukraine, nach Spanien, Frankreich, Portugal, Indien, Polen und viele Orte in Deutschland geführt. In Dresden, wo ich seit 2008 lebe, bringe ich mich außerdem mit Videoprojekten, als ehrenamtlicher Barkeeper, bei Kochaktionen oder als DJ und Partyorganisator in der lokalen Szene ein.

 

Wenn du wissen willst, wie ich dort hin gekommen bin, lies gern weiter ...

 

Mein Leben mit Jesus ...

... ging eigentlich schon vor meinem Leben los. Meine Eltern bekamenlange Zeit keine Kinder und beteten für ein Kind. Gott erhörte ihre Gebete und ich kam zur Welt. Deswegen haben mir meine Eltern den Namen Simeon gegeben, das bedeutet "Gott hat erhört". Gott hat jeden einzelnen Menschen bewusst auf die Welt gesetzt, auch wenn Viele sich einreden lassen, sie seien nur durch Zufall hier. Jedenfalls konnte mir keiner einreden, dass ich durch Zufall da bin, weil ich ja wirklich durch das Gebet meiner Eltern da bin. Ich bin ein Kind Gottes und von Gott erwählt. (Aber das wurde mir erst später richtig klar).

Ich hatte eine schwarze Hebamme und als ich 3 war rettete mir ein Afrikaner das Leben. Er „fing“ mich weg als ich gerade dabei war auf die in ein Auto zu rennen. Warum ich diese Geschichten schreibe? Sie waren mir eine Bestätigung. Aber mehr dazu später.

In meiner kleinen Stadt im Südwesten Sachsens, war nicht so viel los. Ich wuchs behütet auf und hatte eine einfache Kindheit. Meine Eltern hatten guten Kontakt zu einer anderen christlichen Familie aus meinem Ort. Diese Familie hatte eine Tochter, Stephanie mit der ich mich sehr schnell anfreundete. Wir verbrachten immer viel Zeit miteinander. Nach 3 Jahren auf dieser Welt bekam ich noch einen Bruder, Dominik, mit dem ich zwar das ein oder andere Mal Auseinandersetzungen hatte aber sonst gut auskam. Es lief alles wie es so läuft. Ich kam in den Kindergarten und später in die Schule und war die ganze Zeit mit Stephanie in einer Klasse...

 

Aber wie sah es mit meinem „christlichen“ Leben aus?

Anfangs lebte ich ein „normales“ christliches Leben. Meine Eltern beteten und sangen christliche Lieder mit mir und nahmen mich sonntags mit in den Gottesdienst. Allerdings war ich meist nicht sehr interessiert an den Predigten und den 100-Jahre-alten Kirchenliedern. Ich blödelte meist mit Dominik rum. Nur zum Kindergottesdienst ging ich gern. Dadurch und natürlich weil mir meine Eltern die Bibel vorlasen, wusste ich relativ gut über die Sachen, die Jesus tat bescheit und lernte auch zu beten.

Mit 5-12 Jahren war ich immer ziemlich ängstlich und hatte vor allem vor Gewittern Angst. Außerdem hatte ich oft Alpträume. Doch ich fing an dagegen zu beten und nach einiger Zeit nahm mir Gott, diese Angst weg.

Danach ging ich den normalen christlichen Weg weiter. Ich ging zur Christenlehre und zum Konfirmandenunterricht und wurde schließlich auch konfirmiert. Dann ging ich zur JG wie es sich gehört. Doch Gott hatte mehr mit mir vor.

 

Mein Vater nahm mich mit zu den Jesusfreaks.

Zum ersten sah ich Leute Lobpreis machen. Ich lernte den Heiligen Geist kennen (Ich hatte zwar schon von ihm gehört, aber nie erzählte mir jemand, dass er mich berühren kann und dass er mir Kraft geben). Seitdem setzte er etwas in mir frei. Ich lernte noch mal neu zu beten und ich wurde radikal für Jesus. Bald hatte ich mich in die kleine Freakgruppe von ca. 12 Leuten eingelebt und wusste, dass das mein Ort ist. Ich lernte viel über Jesus und über Christsein im Alltag. Außerdem wurde mir klar, dass ein leben mit Jesus mehr ist als im Gottesdienst zu sitzen. Dass es spannend ist und dass es auffällig ist. Also begann ich meinen Klassenkameraden von Jesus zu erzählen. Ich hatte plötzlich Mut. Schon immer war ich ziemlich beliebt in der Schule, was sich jetzt teilweise änderte, aber mir auch eine super Chance gab zu zeigen was Gott an mir verändert hat. Ich lernte in dieser Zeit auch meinen „neuen Feinden“ zu vergeben. Ich ging weiter im Glauben und tat Dinge von denen ich nie gedacht hätte, sie zu tun. Ich hatte den Mut mich mit meinen Lehren anzulegen, wenn sie Dinge erzählten, die nicht in Gottes Willen waren, ich konnte mit Freunden durch die Stadt laufen und laut beten. Jedoch hätte ich das nie aus eigener Kraft geschafft, sondern nur durch den Heiligen Geist. Bald hatte ich auf Stephanie überredet mit zu den Freaks zu kommen und sie ist jetzt noch dabei. Ich bin so froh, dass diese Freundschaft gehalten hat und immer noch hält. Wir haben zusammen gehalten, wenn es darum ging unseren Klassenkammeranden Zeugnis zu geben.

Was mich an den Freaks von Anfang an so begeistert hat, ist wie normal sie ihren Glauben leben. Sie sind wie sie sind und ich glaube das mag Gott. Ich hatte immer viel Spaß dabei Lobpreis zusammen mit einem Punker, Patrick, zu machen, der sich dann wie Crossover anhört (Nur etwas schräger). Oft trafen wir uns auch draußen. Zum Beispiel auf unserer Burgruine oder auf einer großen Wiese davor. Wir rockten mit E-gitarre, Verstärker und einem transportablen Akkuset für`s Auto. Einmal standen ungefähr 30 fremde Jugendliche, während des Lobpreises um uns, schauten zu und wunderten sich. Das fand ich so cool. Ich war schon immer dafür Moderne Musik zur Anbetung zu gebrauchen. Für mich ist Jesus wie ein Kumpel. Es ist genial ihn zu feiern und mit ihm abzurocken.

So ging mein Leben bei den Freaks weiter. Bald war ich im Leitungsteam unserer Gruppe und hatte viele Möglichkeiten zu lernen. Es ist immer eine Große Verantwortung, wenn man Leiter ist. Wir hatten ein Leitungsteam, das machte die Sache meist einfacher. Ich will nicht zu viel darüber erzählen, aber auf jeden Fall gab es oft Höhen und Tiefen. Da wir noch eine offene Jugendarbeit hatten, wo ich auch gerne mithalf, hatten wir oft Probleme mit unseren Nachbarn. Einmal hatten wir sogar einen Zeitungsartikel über die Arbeit. Ich selbst hab die Jugendlichen, die kamen irgendwie lieb gewonnen, auch wenn sie echt überhaupt nicht einfach sind. Ich lernte viel Praktisches in dieser Zeit. Auch die Freaks an sich investierten viel in mich. Zum Beispiel auf dem Freakleitertreffen, zum Sweet16, auf Regiotreffen oder auf dem Freakstock. Eine echt coole Familie. Auch zu anderen Christen aus meiner Umgebung hatte ich guten Kontakt. Grade nach Plauen und Greiz hatten wir immer gute Kontakte. Noch zu erwähnen wäre vielleicht, dass ich schon immer ein sehr Kreativer Mensch war. Früher hatte ich mal Spiele programmiert, jetzt fing ich an zusammen mit meinem Bruder Musik zu machen. Mit einem Computerprogramm hatten wir bald eine CD zusammen und weitere folgten ...

 

Nach der Schule?

Bald war es soweit, dass ich meine Schule beendete und ich hatte vor eine Ausbildung zum Fachinformatiker in Rodewisch zu machen. Aber Gott hatte anscheinend einen anderen Plan. Kurz bevor ich mich Bewerben wollte. Hatte jemand einen Bibelvers für mich. Es war die Stelle mit den Ölbaum der 3 Jahre keine Frucht gebracht hatte und deshalb abgehackt wurde. Da war mir klar, dass 3 Jahre Rodewisch nicht das richtige waren, denn ich wusste schon dass eine derartige Ausbildung meine „ganze“ Kraft beanspruchen würde. Naja, so beworb ich mich eben nicht. Nur offen blieb die Frage: Wie soll es weiter gehen? Ich wusste, dass Gott etwas für mich hat – Etwas größeres – Vollzeitlich. Nur hatte ich keine Ahnung wie und was und wo? Also stolperte ich über das Arbeitsamt nach meinen 10 Jahren Realschule in eine Art Zwischenprogramm für angehende Krankenschwestern und Pfleger hinein. Das ging nur ein Jahr. Das gute an der Sache war, dass ich dadurch in Plauen war und dort bei vielen unterschiedlichen Sachen mithelfen konnte. Zum Beispiel bei „African and Friends“ einem offenen Treffen speziell für Afrikaner. Auch mit meinen neuen Klassenkammeraden oder besser –dinnen (Denn wir waren nur zwei Jungs) kam ich gut zurecht. Ich weiß jetzt jedenfalls, dass ich NICHT Krankenpfleger werden will. Bald ging auch dieses Jahr zu Ende und Gott hatte geschwiegen. Doch dann kam die Wende.

 

Jugend mit einer Mission

Ich war zu einer Konferenz in Reichenbach, wo wir auch gute Kontakte hatten. Es war eine Konferenz zum Thema Mission und einige Missionare erzählten Geschichten. Ich hatte erst kurz zuvor das Buch „Jesusfreaks“ von „DC Talk“ gelesen und war begeistert von den Geschichten, die sie erzählten. Das wollte ich auch erleben. So ziemlich am Ende der Konferenz ging ein kleiner Mann nach vorn und erzählte voller Begeisterung von einer Schule, die diese Leute machen wollten – eine Jüngerschaftsschule. Dann zeigte er Bilder von Menschen aus Afrika und alles was ich dachte war: „Ich will dort hin!“ Naja, nach der Konferenz hatte ich das ganze auch schon wieder bisschen vergessen und verdrängt, aber ich hatte Gott etwas gesagt: „Wenn du bis ende des Jahres nichts anderes ansagst, geh ich dort hin.“ Kurz gesagt; Gott schwieg; Ich beworb mich; wurde angenommen und fuhr ungefähr ein Jahr später mit gemischten Gefühlen in den kleinen Ort Herrnhut an der polnischen Grenze. Ich war gerade 17. Als ich dort ankam war ich erst mal nicht so begeistert. Alles war neu. Ich kam in einen kleinen Raum, wo ungefähr 50 Leute saßen, die alle älter waren als ich (dachte ich zumindest) und eher langweilig aussahen. Es dauerte nicht lange, da merkte ich, dass sie doch nicht so langweilig sind und ich genoss das ¼ Jahr Lehrfase, die wir hatten. Danach hatten wir noch ein ¼ Jahr Einsatz und jetzt kommt zurück was ich ganz am Anfang über die Begegnungen mit Afrikanern gesagt hatte. Ich hatte meinen Einsatz in Äthiopien. Und ich war begeistert davon (Mehr kann man unter Einsatzberichte nachlesen).

Ungefähr drei Jahre war ich bei Jugend mit einer Mission und habe in dieser Zeit viel erlebt. Ich habe dort die Videoarbeit geleitet und war in dieser Zeit in vielen Ländern, z.B. Nepal, Indien, Äthiopien, Ägypten oder Serbien. Detailierte Berichte und Fotos von meinen Einsätzen und meiner Arbeit bei Jugend mit einer Mission können in der Rubrick Mission nachgelesen werden.

 

Nicht mehr allein

Im Jahr 2007 heiratete ich meine liebe Sarah und ein neuer Lebensabschnitt broch für uns beide an. Ich hatte Sarah in Herrnhut kennengelernt und wir waren zusammen auf einem Missionseinsatz in Nepal und Indien gewesen. Lange dachten wir darüber nach wie es jetzt weitergehen sollte. War es an der Zeit in die Mission zu gehen oder war es besser erst mal ein bisschen Abstand von Herrnhut zu bekommen und uns auf uns selbst zu konzentrieren? Eine Antwort auf diese Frag habe ich leider bis heute nicht. Jedenfalls landeten wir nach über einem halben Jahr mit 1-Euro Jobs in Herrnhut und Zwischenwohnsitz bei Sarahs Eltern schließlich in Dresden. Dort fingen wir beide eine Ausbildung an. Sarah zur Erzieherin und ich zum Mediengestalter. Nach einiger Zeit fanden wir auch Anschluss an eine Jugendgemeinde namens "Kraftwerk" und machten den Hauskreis der Jesusfreaks in Dresden ausfindig.

 

Selbständig, Reisen und Jesusfreaks

Nach fast 5 Jahren Ehe, ist diese nun leider auch ausseinander gebrochen. Seit 2011 bin ich mit meinem Abi fertig und habe mich als "Multimedialer Künstler und Gestalter" selbstständig gemacht. Seitdem arbeite ich an einigen Projekten, reise häufig, besuche Jesusfreaks Gruppen in ganz Deutschland und bringe mich hier in Dresden in verschiedenen Gruppen ein. Bei den Jesusfreaks habe ich Fuß gefasst und freue mich ein Teil dieser aussergewöhnlichen Gemeinschaft zu sein.

Seither versuche ich Job und Dienst zu verbinden. Ich engagiere mich bei den Jesusfreaks sowohl in Dresden als auch Landesweit. Außerdem arbeite ich stark mit verschiedenen Missionswerken, wie Steiger oder EMO-Wiesbaden zusammen und unterstütze deren Projekte. So konnte ich in den letzten Jahren häufig herumreisen um Leute zu besuchen und Projekte z.B. durch meine Videoarbeit zu unterstützen. Diese Reisen haben mich bissher nach Ägypten, in die Türkei, in die Ukraine, nach Spanien, Frankreich, Portugal, Indien, Polen und viele Orte in Deutschland geführt und ich freue mich schon darauf zu erleben was Gott noch vor hat.

Einige Höhepunkte dieser Reisen:

- 2011 Jesusfreaks Convoy bei dem ich viel gelernt und meine Leidenschaft fürs Reisen wiederentdeckt habe

2012, Freakstock, bei dem eine sehr gelungene Videodokumentation entstand

- 2012 Dreiwöchige Osteuropareise mit 2 Freundinnen

- 2013 Tramperreise mit guter Freundin durch Polen

- 2013 Spontaner Urlaub in Santander in Spanien mit 3 Freunden

- 2014 Unterstützung beim Filmset "Zum Meer" in Weimar

- 2015 Slot Art Festival in Polen

- 2015 Rundreise durch Polen Besuch bei Steiger in Wroclaw & Warsaw

- 2015 Beusch in Kairo mit einem Team der EMO-Wiesbaden und Erstellung eines Vorstellungsvideos der Arbeit dort

- 2016 Reise nach Madrid und Sevilla um Freunde von Steiger zu besuchen

- 2016 Unterstützung bei der Steiger Konfernez in Kiew

- 2016 Besuch bei Freunden von Steiger in Faro, Portugal

- 2017 Spontanbesuch in Istanbul

- 2017 Unterstützung des Steiger Teams beim Slot Festival

- 2017 Geplante Refuggee-Tour nach Athen, hat sich dann leider wegen technischen schwierigkeiten  auf Deutschland umgeändert

- 2017 Dreiwöchige Tour durch Deutschalnd mit TACO-Künstlerteam

- 2017 Besuch bei meine Vater in Neu Delhi, Indien

 

Was ich nur noch sagen will ...

... ist das Eine: Gott hatte einen Plan mit meinem Leben. Von Anfang an wusste er wie es mit mir weitergeht. Es war kein Zufall, dass mein Name Simeon ist oder dass ich schon als Kind besondere Begegnungen mit Afrikanern hatte. Es war nicht umsonst, dass ich schon so früh Verantwortung übernehmen und auch in Leiterschaft Erfahrung sammeln konnte. Gott hat mich vorbereitet für eine geniale Sache, die er mit mir vorhat. Ich weiß jetzt noch nicht 100% was das ist und wie das aussehen wird aber ich bin mir sicher, dass Gott mich führen wird und dass er auch für dich einen genialen Plan hat. Häng einfach mit ihm ab und er wird das Haus rocken.