Newsletter 2005 - 02

Newsletter von Juni - Höhen und Tiefen

Höhen und Tiefen

Der letzte Monat war für mich wie eine Ach- terbahnfahrt. Nicht, dass so viel passiert wäre, aber es war einfach immer noch eine Zeit des Einfindens - Seinen Platz hier zu finden. Von den Höhen und Tiefen in diesem Monat möchte ich euch hier kurz erzählen.

Der Monat fing gut an. Gott hatte es Ingrid, die mit mir auf Einsatz war aufs Herz gelegt, mir ihren Laptop geschenkt. Wow. Ihr glaubt nicht wie begeistert ich darüber war, denn ich brauchte ihn echt dringend für meine Videoschnitt-Arbeit. Das Beste daran war, dass sie ihn mir geschenkt hat ohne Ersatz zu haben. Doch einige von uns haben zusammengelegt und schon in der gleichen Woche konnte sie sich einen Neuen kaufen. Ist das nicht klasse?

Für einige Wochen waren nur noch wenige im Zentrum, weil drei Teams auf Einsatz in Äthiopien, Indien und Kambodscha waren. Andere waren im Urlaub oder in den Flitterwochen. Diese Wochen waren für mich eher schwer. Sonst ist es hier meist ziemlich laut und lebendig, besonders wegen den ganzen Kindern, aber in diesen Wochen war es richtig einsam - Verhältnismäßig zumindest. Es ist schon nicht einfach, wenn man weis das so viele irgendwo auf der Welt sind und ich immer noch hier in Herrnhut bin. Aber ich glaube, dass Gott mich in dieser Zeit einfach Demut und Geduld gelehrt hat. Von daher war die Zeit auch nicht direkt schlecht.

Wir finden uns grad alle zusammen. Letztes Wochenende zum Beispiel war ich mit Stefan auf einem Festival in Tschechien, das so ähn- lich war wie Freakstock. Wir waren dort um Kontakte zu Tschechen aufzubauen und hat- ten eine kleinen Infostand. Es war eine gute Zeit und wir hatten viele gute Gespräche. Jetzt bereiten wir uns gerade aufs Freakstock in Gotha vor, wo wir auch wieder einen In- fostand haben wollen. Es hat sich schon ein kleines Team zusammengefunden und wir haben viele Ideen was wir machen können.

Leider mussten wir die Tour für den Sommer abblasen und haben stattdessen im Schloss eine einmonatige Trainingszeit für alle Mitarbeiter. Auf der einen Seite ist das zwar schade, aber anderer- seits haben wir dadurch auch mehr Möglichkeiten z.B. zum Freakstock zu gehen.

Ich selbst bin immer noch bisschen am suchen was meine Aufgabe hier ist. Ich habe es vor allem auf dem Herzen, Medien vor allem Film und Internet für die Mission einzusetzen. Ich möchte ein realisti- sches Bild davon vermitteln, wie Mission aussieht und was wir tun. Ich möchte zeigen, dass ein Leben 100% für Gott, etwas spannendes ist, auch wenn es nicht immer einfach ist. Zur Zeit bin ich in dieser Richtung viel am Arbeiten und Ausprobieren. Ich habe viele Ideen und warte und bete noch für die passende Technik.

Ansonsten helfe ich hier und da mit. Oft ist es nicht so einfach den Nutzen in den kleinen Dingen zu sehen. Aber es wird mir immer wieder bewusst, dass nicht die großen Sachen das Wichtigste sind, sondern kleine Schritte, ermutigende Worte, hel- fende Hände. Das ist genauso wichtig, wie ein Video zu schneiden oder eine Predigt zu machen. So viel erstmal zu mir.

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  • Simeon Wetzel
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