Jesusfreaks - Convoy 2011

Mit Jesusfreaks und Autos quer durch Deutschland

Am Freitag, den 15. Juli, ging die Reise los. Wir trafen uns in Röhrsdorf bei Dresden (A) im Garten eines Schlosses. Das Wochenende nutzen wir um uns erstmal alle kennen zu lernen und unsere Ideen, Gedanken, Hoffnungen, Erwartungen, Träume und Wünsche auszutauschen. Nebenbei machte wir kurz einen Abstecher nach Krögis, weil an diesem Wochenende dort das neue Steiger Zentrum eingeweiht wurde und besorgten auf einem kleinen Flohmarkt im Dorf noch so einige nützliche Utensilien für die Fahrt.

Am Montag ging es mit einem Reisebus, einem Ello und zwei Autos auf zum ersten Halt: Leipzig (B). In den drei Tagen die wir dort verbrachten, hatten wir die Möglichkeit die Gemeinde kennen zu lernen und für die Stadt zu beten. Auf dem kleinen Parkplatz gleich neben den Gemeinderäumen spannten wir eine Plane, bauten ein paar Bierzeltgarnituren auf und legten ein paar Teppiche und Sitzkissen zum Chillen auf den Boden. Am Abend grillten wir dort gemeinsam mit den Leipzigern, hatten Musik und ein Lagerfeuer und entspannte Gespräche. Am Mittwoch nahmen wir an einem Lobpreisabend teil, hielten eine kurze Predigt und hatten viel Zeit, mit und für einzelne Leute zu beten.

Das nächste Ziel war die Jesusfreaks-Heilsarmee Gemeinde in Chemnitz (C). Dort erwarteten uns ein Lobpreisabend im Keller, den wir ausgestalteten, das im Park stattfindende Kidzprogramm der Gemeinde, “McTurtle”, an dem wir teilnahmen, und ein Baueinsatz, bei dem wir dabei halfen, einen Keller auszubetonieren. Am Samstag machten wir einen Abstecher zu den Geyer Freaks, die da ihren Gottesdienst hatten. Am Sonntag darauf hatten die Chemnitzer ihren Gottesdienst, den wir ausgestalteten. Das Thema war “Früchte des Geistes” und jeder von uns sprach über eine Frucht.

Über einen kurzen Abstecher nach Glauchau (D) ging die Reise weiter nach Jena (E). Dort wurden wir herzlich willkommen geheißen. Wir lebten in dem Haus einer Familie der Freaks, die dieses extra für den Convoy komplett auf den Kopf gestellt hatten, um Schlafmöglichkeiten für uns zu schaffen. Die Zeit in Jena war sehr familiär und wir fühlten uns gleich als ein Teil der kleinen Gruppe. Wir redeten, aßen, beteten, machten eine Stadtführung und ein Picknick mit Lobpreis im Park, alles gemeinsam mit den Jenaern - ebenfalls drei sehr angenehme und bereichernde Tage für uns und für die Gruppe.

Die drei großen Stationen der Tour waren geschafft und wir machten uns auf den Weg nach Erfurt (F), um dort mit und für einzelne Freaks zu beten. Wenn man bedenkt, dass wir dort nur wenige Stunden waren, war es eine gute Zeit in der wir Eindrücke und Ermutigung weitergeben konnten.

Nach einer langen Fahrt durch die Nacht besuchten wir spontan ein von Christen besetztes Haus in der Nähe von Kassel (G), um dort zu übernachten. Am nächsten Morgen beim Frühstück hatten wir noch ein paar nette Unterhaltungen mit den Hausbewohnern, die uns ein bisschen von ihren Projekten in Kassel erzählten.
Unsere vorletzte Stadion war Lemgo. Daggi, die dort in der evangelischen Kirche arbeitet, zeigte uns die Stadt, ihre Gemeinde und ihr Begegnungscafé. Am Abend hatten wir noch eine kurze Auswertungsrunde mit ihr und sie erzählte uns ein paar Geschichten vom 2000er Convoy. Anschließend feierten wir einen gemeinsamen Gottesdienst im im Kirchengebäude, wo wir auch übernachten durften.

Bevor wir uns zum Freakstock aufmachten, besuchten wir kurz die Kopten in ihrem Kloster in Brenkhausen (I), die sich sehr über uns freuten. Sie hatten gerade andere Gäste da und Personalmangel, sodass wir mit spülen und putzen zur Hand gehen konnten. Anschließend feierte der Bischof einen liturgischen Gottesdienst mit uns.
Am Freitag vorm Freakstock erreichten wir Borgentreich (H). Dort konnten wir bei Aufbauarbeiten mithelfen. Am Samstag machten wir mit dem Bus eine Tour durch Höxter, Warburg und einige kleine Dörfer der Umgebung, luden zum Freakstock ein und verteilten Flyer und Plakate.

Am schwersten sind uns immer die Tage des Abschieds gefallen. Sei es dass der Convoy weiter zog oder einige wegen zeitlichen Gründen den Convoy verlassen mussten. Doch das schöne war, dass wir das Freakstock noch zusammen genießen konnten, auch wenn die meisten von uns in unterschiedlichen Bereichen eingespannt waren.
Es war nach vielen Jahren Pause der erste Convoy. Wir haben viel gelernt und einiges gesehen was wir beim nächsten mal besser machen können. Aber vor allem hatten wir viel Spaß, Gott hat an und durch uns gearbeitet und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn es wieder quer durch Deutschland geht, mit Kurs auf Jesus.

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  • Simeon Wetzel
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